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Boris Johnson wegen seiner Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus

Der britische Premierminister musste wegen seiner anhaltenden Coronavirus-Symptome in ein Spital gebracht werden.

Der britische Regierungschef Boris Johnson, der sich mit dem Corona-Virus infiziert hat, ist seit mehr als einer Woche isoliert. "Auf Anraten seines Arztes wurde der Premierminister heute Abend zu Tests ins Krankenhaus eingeliefert", bestätigte ein Sprecher von 10 Downing Street am Sonntag.

Die Symptome seien nach wie vor hartnäckig. Dazu gehöre auch Fieber.

"Der Premierminister dankt den NHS-Mitarbeitern für all ihre unglaubliche harte Arbeit und fordert die Öffentlichkeit nachdrücklich auf, weiterhin dem Rat der Regierung zu folgen, zu Hause zu bleiben, den NHS (National Health Service, Anm.) zu schützen und Leben zu retten", hieß es.

Hohe Zahl an Todesfällen, Queen hielt Ansprache

Das britische Gesundheitsministerium verzeichnete am Samstag mit 708 Toten die bisher höchste Zahl an Sterbefällen innerhalb eines Tages. Darunter war auch ein fünf Jahre altes Kind. Insgesamt starben nach Angaben des Ministeriums vom Sonntag in britischen Kliniken 4.934 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19. Positiv auf das Coronavirus getestet wurden bis dahin 47 806 Menschen.

Königin Elizabeth II. hat die Briten am Sonntagabend in einer historischen Rede zum Durchhalten in der Coronavirus-Pandemie aufgerufen und ihnen Mut zugesprochen. "Wir bekämpfen diese Krankheit gemeinsam", sagte die 93 Jahre alte Monarchin in der mit Spannung erwarteten Ansprache. "Wenn wir vereint und entschlossen bleiben, werden wir sie überwinden", so die Queen.

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