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Freitag der 13. - Fakt oder Aberglaube?

Heute ist es wieder einmal soweit: Es ist „Freitag der 13.“. Der sogenannte Unglückstag hat eine besondere Bedeutung in der langen Geschichte des Aberglaubens. Doch warum wird er so gefürchtet und wie viel Wahrheit steckt wirklich hinter den Ammenm
Das Datum „Freitag der 13.“ wird schon seit Jahrzehnten genutzt, um Menschen Angst zu machen. Sei es in zahlreichen Horrorfilmen, in Geschichten, die man sich am Lagerfeuer zuflüstert oder schlichtweg aus Marketinggründen.Die Furcht vor diesem einen Tag, der höchstens 3 Mal jährlich vorkommt, kann bei manchen Menschen sogar so stark ausgeprägt sein, dass sie eine regelrechte Phobie entwickeln: Die sogenannte Paraskavedekatriaphobie. Ob man an diesen „Pechtag“ glaubt oder nicht sei dahingestellt, Fakt ist aber: Viele tun es.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2003 fürchteten zwischen 17 und 21 Millionen US-Bürger den sogenannten Unglückstag. Diese Angst führte dazu, dass Menschen nicht in ein Flugzeug steigen wollten, ihrer Arbeit nicht nachgingen, keine riskanten Entscheidungen trafen oder gar nicht erst aus dem Bett kommen wollten.

Was sagen die Fakten?

Studien zufolge passiert am „Freitag den 13.“ nicht mehr oder weniger Schlimmes, wie auch an anderen Tagen. Bei Unfallbeobachtungen wurde sogar festgestellt, dass am „Freitag dem 13.“, teilweise sogar weniger Unfälle passieren, als an anderen Tagen.

Eine Versicherung aus der Schweiz konnte auch anhand einer Auswertung zeigen, dass an Freitagen, die auf den 13. eines Monats fielen, weniger Schäden passierten, als an allen anderen Freitagen im Jahr.

Wo kommt die Angst vor dem „Pechtag“ her?

Es heißt vor 700 Jahren, an einem Freitag den 13. im Jahre 1307, habe der damalige König von Frankreich, Philipp der Vierte, angeordnet, dass Ritter des Tempelordens verhaftet, eingesperrt und hingerichtet werden sollten. Man warf ihnen Ketzerei vor - der König war aber eigentlich hinter den Reichtümern der Ritter her, die zugleich auch vermögende Mönche waren. Der letzte Großmeister der Ritter, soll auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden sein.

Diese Geschichte soll den Ursprung des Glaubens an den Unglückstag darstellen. Im Lauf der Geschichte nahmen sich die Menschen immer wieder neue Ereignisse zum Anlass, um den Wahrheitsgehalt des verfluchten Tages zu beweisen. Beispielsweise der Börsenkrach im Jahr 1929, der in den USA am „schwarzen Freitag“ verzeichnet worden sein soll, obwohl er effektiv am Donnerstag stattgefunden hat.

Durch die Medien, die Horrorgeschichten einiger Buchautoren und auch der beliebten Horrorfilmreihe „Freitag der 13.“, wurde der Mythos zu einem regelrechten Aberglauben aufgebauscht und die Leute begannen ihn zu fürchten.

lmn

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