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Corona Österreich und Welt: Erneut mehr Genesene als Neuinfizierte in Österreich

11.831 positiv Getestete in Österreich +++ Mehr als 45.000 Tote in Europa +++ "Reisefreiheit wird es nicht geben, solange es keine Impfung gibt" +++ Neuer Erlass regelt häusliche Zusammenkünfte +++ Alle aktuellen Entwicklungen im Live-Blog!
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  • 11.920 Personen sind in Österreich bisher positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden (Stand: Sonntag, 16.00 Uhr). Bis dato wurden über 98.000 Testungen durchgeführt.
  • Die Anzahl der Infizierten in den Bundesländern: Burgenland (227), Kärnten (319), Niederösterreich (1.903), Oberösterreich (1.939), Salzburg (1.069), Steiermark (1.312), Tirol (2.708), Vorarlberg (742), Wien (1.701) - Stand: Sonntag, 16.00 Uhr.
  • Notizen eines Trauernden: Wie uns Corona zum Abschied ohne Abschied zwingt
  • Weltweit starben mehr als 60.000 Menschen
  • Kanzler Kurz im Interview: "Reisefreiheit wird es nicht geben, solange es keine Impfung gibt"
  • Verwirrung eingeräumt: Klarstellung zu Oster-Erlass am Montag
  • Italien: 681 Tote innerhalb von 24 Stunden, 80 Ärzte gestorben
  • Werner Kogler kündigte Trainingsmöglichkeit für Topsportler an
  • Infografiken - Alle Zahlen auf einen Blick: Das Coronavirus in Österreich und der ganzen Welt.

Hier finden Sie den gestrigen Tag in der Nachlese

Sonntag, 5. April:

16.14 Uhr: Marokkos König begnadigte mehr als 5.600 Gefangene

Um eine Ausbreitung des Coronavirus in Haftanstalten zu verhindern, hat Marokkos König Mohammed VI. mehr als 5.600 Strafgefangene begnadigt. Die Insassen würden wegen der "außergewöhnlichen Umstände im Zusammenhang mit der Gesundheitssituation und den notwendigen Maßnahmen" zur Eindämmung des Coronavirus schrittweise aus der Haft entlassen, teilte das Justizministerium in Rabat am Sonntag mit.

Marokko hat bisher 960 Infektions- und 66 Todesfälle durch das Coronavirus gemeldet.

>> Mehr Informationen, zu den Insassen, die begnadigt wurden

15.44: Oberösterreichs erster Covid-19-Patient wieder gesund

Jener 80-jährige Oberösterreicher, der am 5. März als erster Patient in diesem Bundesland positiv auf Covid-19 getestet wurde, ist wieder gesund. Das meldeten die oberösterreichischen Behörden am Sonntag. Der Mann, der sich in Südtirol angesteckt hatte, sei wieder genesen, die häusliche Isolierung aufgehoben.

15.40 Uhr: 1.189 polizeiliche Anzeigen an einem einzigen Tag

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat am Sonntag ein Mal mehr bekräftigt, dass die Polizei mit der nötigen Härte Verstöße gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz ahndet. Zum Beleg dafür verwies er auf 1.189 Anzeigen, die allein am Samstag bundesweit erstattet wurden.

Bei den Betroffenen habe es sich hauptsächlich um Personen gehandelt, die im Freien den angeordneten Mindestabstand von einem Meter nicht einhielten. Zu Corona-Partys und Spuck-Attacken komme es "Gott sei Dank nur vereinzelt", stellte Nehammer fest. Mit Abstand die meisten Anzeigen gab es laut Innenministerium mit 529 in Wien. Auf den Plätzen folgten Tirol (258), Oberösterreich (109) und die Steiermark (108). Am Wenigsten zu beanstanden gab es im Burgenland (13) und in Vorarlberg (5).

15.34 Uhr: NEOS kritisieren Kurz für Aussagen zur Reisefreiheit

Den NEOS missfiel Sebastians Kurz' Aussage gegenüber der Kleinen Zeitung, dass es Reisefreiheit erst geben könne, wenn es eine Impfung gegen das Coronavirus gibt.

>> Mehr zur Kritik der liberalen Partei

15.30 Uhr: Knapp 2.200 Haushalte bei Stichprobenuntersuchung dabei

2.197 Haushalte beteiligen sich an der Stichprobenstudie, die im Auftrag des Wissenschaftsministeriums vom Sozialforschungsinstitut SORA durchgeführt wird. Vom Ergebnis erhofft man sich Aufschlüsse über die Dunkelziffern, was Infektionen mit SARS-CoV-2 anlangt. Die letzten Tests waren am Sonntag im Laufen, am Montag sollen sie abgeschlossen sein.

15.15 Uhr: Wie steht die EU finanziell schwächeren Ländern in der Corona-Krise bei?

Corona-Bonds, Rettungsfonds - Seit Wochen herrscht Uneinigkeit um mögliche finanzielle Unterstützung für finanziell schwächere Länder wie Italien. 

>> Diese unterschiedlichen Ideen stehen im Raum

14.50: Papst am Palmsonntag: Weiterhin für andere da sein

Papst Franziskus hat die Menschen aufgerufen, in der Coronakrise auf Gott zu vertrauen und weiter anderen zu dienen. "Wir dürfen das nicht verraten, wofür wir geschaffen wurden, und das nicht aufgeben, was zählt", sagte der Papst in seiner Predigt am Palmsonntag, "dies bleibt, alles andere vergeht." Die Messe feierte der Papst ohne Pilger mit nur wenigen anderen Teilnehmern im Petersdom.

>> Mehr zu Ansprache des Kirchenoberhauptes

14.43 Uhr: Noch keine Lockerungen in der Schweiz zu erwarten

Der Schweizer Gesundheitsminister Alain Berset hält es aufgrund der aktuellen Corona-Lage im Land für illusorisch, bereits die ersten Schritte zurück Richtung Normalität zu setzen. Erst wenn die Zahl der Menschen in den Krankenhäusern nicht mehr ansteige, könne man daran denken, sagte Berset der "Sonntagszeitung". "Die Erfahrung zeigt, wer zu früh nachgibt, verlängert die Krise."

14.30 Uhr: Zweites Flüchtlingslager nahe Athen unter Quarantäne

Das Flüchtlingslager in Malakasa, wo rund 1.800 Menschen leben, steht unter Quarantäne, nachdem ein 53 Jahre alter Migrant aus Afghanistan positiv auf das Coronavirus getestet wurde. "Wir haben mit Griechenland einen Notfall-Aktionsplan erarbeitet, den die griechischen Behörden jetzt Schritt für Schritt umsetzen müssen", sagt EU-Innenkommissarin Ylva Johansson.

>> Mehr zur bedrohlichen Lage im Flüchtlingslager

14.18 Uhr: Rat von unserer Ombusfrau: Das können zahlungsschwache Mieter in der aktuellen Lage tun

Die Coronakrise entzieht immer mehr Menschen ihre wirtschaftliche Lebensgrundlage, rechtzeitige Mietenzahlen werden vielerort zum Problem. Ein neuer Gesetzesentwurf erweitert den Mieterschutz für alle, die coronabedingt in Zahlungsverzug kommen. Ein Überblick über die aktuelle Situation

14.00 Uhr: John-Hopkins-University zählt weltweit mehr als 65.000 Corona-Tote

Unter den am stärksten betroffenen Ländern registrierte die Universität den höchsten Anteil an Corona-Toten in Spanien (12.000) und Italien (15.000). In beiden Ländern starben jeweils rund 25,5 Menschen pro 100.000 Einwohner. In Österreich (laut Angaben 186 Tote) sind es laut den Berechnungen der in Baltimore beheimateten Universität dagegen 2,1 Todesfälle pro 100.000 Menschen. In China sind es 0,24.

Screenshot der Seite der John-Hopkins-University. So viele Patienten sind bereits verstorben oder sind wieder genesen ©

>> Zum gesamten Dashboard mit jeder Menge Zahlen und Fakten

>> Mehr zu den Todeszahlen der John-Hopkins-University

13.55 Uhr: Social-Media-Angebote des ORF gut genutzt

Die Social-Media-Angebote des ORF zur Corona-Krise werden gut genutzt. Das Unternehmen hob am Sonntag in einer Aussendung etwa die mehrsprachigen Nachrichten auf Facebook hervor, aber auch die "ZIB" auf Facebook und Instagram. Nach den Kennzahlen stelle man mittlerweile das größte Nachrichtenangebot in Österreich dar, hieß es.

Die "ZIB" auf Facebook erreichte allein im März rund 2,5 Millionen Menschen in Österreich und im Ausland pro Tag. Die Zahl der Fans der Nachrichtensendung stieg im selben Monat um 84.000 auf mittlerweile mehr als 676.000. Dabei wurden 41 Millionen Video-Views erreicht, die durchschnittlichen Views der "ZIB" 100 pro Ausgabe liegen bei 125.000.

13.48 Uhr: Ecuadors Regierung bedauerte nicht abgeholte Tote

Nachdem in Ecuador dutzende Corona-Tote nicht abgeholt wurden, hat sich Vizepräsident Otto Sonnenholzner für das Versagen der Behörden entschuldigt. "Wir haben Bilder gesehen, die es niemals hätte geben dürfen, und als Ihr Staatsdiener entschuldige ich mich", erklärte Sonnenholzner in einer am Samstag von Medien veröffentlichten Stellungnahme.

Die Bewohner der am schwersten von der Pandemie betroffenen Hafenstadt Guayaquil hatten in Onlinenetzwerken Videos veröffentlicht, auf denen zahlreiche Leichen auf den Straßen zu sehen waren. Einige richteten verzweifelte Appelle an die Behörden, die zu Hause gestorbenen Corona-Opfer abzuholen.

Armee und Polizei bargen schließlich mindestens 150 Leichen aus Häusern und in den Straßen. Ein Sprecher der Regierung erklärte, die Bestatter seien wegen der verhängten Ausgangssperre nicht in der Lage gewesen, alle Leichen zeitnah abzuholen. Ecuador meldete bis Sonntag nach offiziellen Angaben fast 3.500 Infektionsfälle, 172 Menschen starben demnach.

13.46 Uhr: Polizei: Leere Straßen kein Freibrief für "Raser"

Sämtliche Straßen sind derzeit wegen der aktuellen Coronavirus-Situation und den geltenden Ausgangsbeschränkungen wenig befahren. Das sei aber kein Freibrief für Raser, riskante Fahr- und Überholmanöver sowie sonstige Übertretungen. "Die Wiener Polizei wird derartiges Verhalten zum Schutz und Sicherheit der Bevölkerung auch weiterhin ahnden", hieß es in einer Aussendung am Sonntag.

Erst diese Woche hat die Exekutive bei einer Schwerpunktaktion in Margareten 169 verkehrsrechtliche Anzeigen und 34 Organmandate vorwiegend wegen überhöhter Geschwindigkeit ausgestellt. Mehrere Anzeigen gab es wegen Missachtung der Covid-19-Maßnahmen. Außerdem wurde ein Dealer mit 2,8 Kilogramm Marihuana in einem Park festgenommen. Die Beamten zeigten sieben Drogenlenker an, vier Autofahrer waren ohne Lenkberechtigung unterwegs.

13.38 Uhr: Bewährungsprobe Ostern. Expertenstudie: "...sonst droht der Zusammenbruch des Gesundheitssystems"

Eine wissenschaftliche Studie der Uni Wien malt ein düsteres Zukunftsbild, sollte die Infektionszahl zu Ostern in die Höhe schnellen.

Dreh- und Angelpunkt für die Einschätzung der Wissenschaftler ist der Replikationsfaktor (R0). Er beziffert die Anzahl von Personen, die ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Noch vor wenigen Tagen betrug diese Zahl 1,7, das entsprach einem Anstieg der (getesteten) Infektionen von 14 Prozent. Die Steigerung konnte zwar auf unter 10 Prozent gedrosselt werden, die Lage bleibt aber „hoch sensitiv“, wie es ein Mitglied des Krisenstabs ausdrückte. Erlitte das Land durch gelockerte Zügel in der Karwoche einen Rückschlag, hätte dies dramatische Folgen.

>> Lesen Sie mehr zur sensiblen Lage rund um Ostern

13.10 Uhr: Nehammer kündigt "neuen Sammelerlass" für Ostern an

nnenminister Karl Nehammer (ÖVP) hat am Sonntag einen "neuen Sammelerlass" anlässlich der bevorstehenden Osterfeiertage angekündigt. Zuvor hatte das Gesundheitsministerium mit einem Entwurf für Verwirrung gesorgt hatte, demzufolge "sämtliche Zusammenkünfte in einem geschlossenen Raum, an denen mehr als fünf Personen teilnehmen, die nicht im selben Haushalt leben" zu untersagen wären.

Nachdem von Verfassungsrechtlern und den Oppositionsparteien massive Bedenken bzw. Kritik an dem Vorhaben gekommen war, hatte das Gesundheitsministerium am Samstagabend präzisiert, die Regelung sähe nicht vor, dass sich in geschlossenen Räumen höchstens fünf Personen zusammenfinden dürfen. Die maximal fünf würden sich nicht auf im gemeinsamen Haushalt Lebende beziehen: "Das heißt, leben im gemeinsamen Haushalt zum Beispiel schon vier Personen, dürfen trotzdem fünf Personen dazukommen."

Im Rahmen einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt erklärte Nehammer nun dazu, am Montag würde eine Regelung präsentiert, welche die entstandenen Unklarheiten beseitige. Auf die Frage, ob er ausschließen könne, dass zu Ostern die Polizei an Wohnungstüren klopft, hinter denen mehr als die erlaubten Personen vermutet werden, meinte Nehammer, die Polizei habe bei Lärmerregung oder Hinweisen auf häusliche Gewalt die Pflicht, Nachschau zu halten. Im Zusammenhang mit Vorsorgenmaßnahmen gegen die Weiterverbreitung von SARS-Co2-V werde sich die Polizei "auf jeden Fall" an die Gesetze halten.

"Das Handeln der Polizei ist durch das Gesetz bestimmt", verwies Nehammer auf die "klare Rechtslage". Und weiter: "Die Polizei kann nicht einfach in eine Wohnung gehen." Er könne "eines garantieren: Die Polizei wird nichts tun, was gegen die Verfassung ist."

13.04 Uhr: WKÖ-Chef für überlegtes schrittweises Wiederhochfahren

Aus seiner Sicht wäre schon geholfen, wenn etwa kleine Elektronik-, Sportartikel- oder Spielzeughändler im April wieder aufsperren könnten - immer unter Maßgabe von Mindestabstand und Hygienemaßnahmen, so Mahrer am Sonntag.

>> So könnte der Stufenplan aussehen

12.56 Uhr: Infektions-Zahlen in Spanien steigen deutlich langsamer

Die seit rund drei Wochen anhaltende Ausgangssperre im von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffenen Spanien zeigt offenbar Erfolge. Binnen der letzten 24 Stunden seien nur noch gut 6.000 Neuinfektionen verzeichnet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Sonntag mit. Die Gesamtzahl stieg damit auf mehr als 130.000.

Gleichzeitig wurden wieder fast 4.000 an Covid-19 erkrankte Patienten innerhalb eines Tages als genesen entlassen. Damit sind mehr als 38.000 Betroffene wieder gesund. Die Zuwachsraten sinken ebenfalls. Bei den Neuinfektionen fiel sie auf unter fünf Prozent. Der positive Trend, unter anderem auch bei der Zahl der Einweisungen in Krankenhäuser und Intensivstationen, wird von den Experten des Gesundheitsministeriums seit Tagen bescheinigt.

Auch die Zahl der neuen Todesfälle geht weiter zurück. Innerhalb von 24 Stunden starben den amtlichen Angaben zufolge 674 Menschen, die mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert waren. Damit wurden erstmals nach neun Tagen weniger als 800 neue Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl kletterte bis Sonntag auf 12.418.

Ungeachtet der positiven Entwicklung ist Spanien weiter weltweit eines der am stärksten von der Krise betroffenen Länder. Ministerpräsident Pedro Sanchez kündigte eine Verlängerung des seit dem 15. März geltenden Alarmzustands samt Ausgangsbeschränkungen um zwei weitere Wochen bis 25. April an. Diese Entscheidung muss noch vom Parlament gebilligt werden.

12.46 Uhr: Hilfsorganisation: Lage für Arme in Afrika dramatisch

In Afrikas Armenvierteln könnten die Maßnahmen gegen das Coronavirus nach Einschätzung von Helfern zur tödlichen Falle werden. Nach Angaben der Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer vom Sonntag müssen Arme rausgehen, um Geld zu verdienen. Doch würden die Ausgangssperren, die eine Verbreitung des Virus eindämmen sollen, teils mit massiver Gewalt durchgesetzt.

12.41 Uhr: Sobotka nun doch für freiwillige Lösung

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) tritt nun doch dafür ein, die Handy-App des Roten Kreuz zur Bekämpfung der Corona-Krise nur freiwillig zu nutzen. Vor kurzem hatte er sich noch für eine Verpflichtung ausgesprochen, Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte sich am Samstag nicht festgelegt.

>> Details zur neuen Meinung von Sobotka

12.38 Uhr: Donald Trump "möchte Fans schnellstmöglich zurück in den Arenen"

US-Präsident Donald Trump hofft auf eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs in den großen amerikanischen Ligen. Das erklärte Donald Trump nach einer Telefonkonferenz mit den Liga-Chefs und weiteren Verantwortlichen aus dem Profisport am Samstag (Ortszeit) in Washington. "Ich möchte die Fans zurück in den Arenen. Sobald wir bereit sind", sagte Trump danach. "Ich kann Ihnen kein Datum nennen, aber ich denke, das wird eher früher als später sein", ergänzte der US-Präsident.

>> Mehr zum Thema 

12.31 Uhr: Schutzmasken "made in Vorarlberg": Details vorgestellt

Die Vorarlberger Landesregierung hat am Sonntagvormittag nähere Details zu den FFP2-Schutzmasken vorgestellt, die in Vorarlberg produziert werden und am Samstag von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) angekündigt wurden.

Das dahinter stehende Konsortium von sechs Vorarlberger Unternehmen hatte vor vier Wochen mit der Lösung der Aufgabenstellung begonnen und nach zwei Wochen mit der Produktion beginnen können, erklärte Günter Grabher von der Plattform "Smart Textiles Austria" in der Videopressekonferenz des Landes. Die größte Herausforderung seien dabei weniger die Materialien gewesen, sondern das Zusammenführen der einzelnen Komponenten für die dezentral ablaufende Produktion.

>> Mehr dazu

12.24 Uhr: Iran will Vorschriften leicht lockern

Der Iran will nach Angaben von Präsident Hassan Ruhani die strengen Corona-Vorschriften im Land leicht lockern. Vom kommenden Samstag an sollen einige Geschäfte in den Provinzen unter besonders strengen hygienischen Auflagen wieder geöffnet werden, wie Ruhani am Sonntag bekanntgab. Für die Hauptstadt Teheran gilt diese Regelung erst eine Woche später vom 18. April an.

Allerdings bleiben Sporthallen, Stadien, Schwimmbäder und andere Orte, an denen es zu größeren Menschenansammlungen und damit einer höheren Ansteckungsgefahr kommen könnte, weiterhin geschlossen. Größere Veranstaltungen bleiben verboten, um eine neue Ansteckungswelle zu vermeiden.

Ab Samstag dürfen auch zwei Drittel der Beamten wieder zur Arbeit - allerdings nur in der Zeit von 7.00 bis 14.00 Uhr. Schulen und Universitäten bleiben mindestens bis zum 18. April geschlossen. Ebenso geschlossen bleiben bis dahin die religiösen Stätten, auch sollen bis auf Weiteres landesweit keine Freitagsgebete veranstaltet werden. Der iranische Corona-Krisenstab werde in seiner nächsten Sitzung am 12. April über weitere Maßnahmen beraten, sagte Ruhani dem Webportal des Präsidialamts zufolge.

Der Iran wurde von dem Virus besonders hart getroffen. Nach jüngsten Angaben des Gesundheitsministeriums gab es bis jetzt mehr als 3.400 Tote und 55.000 Infizierte. Medienangaben zufolge hat die Corona-Krise 70 Prozent der iranischen Wirtschaft lahmgelegt. Ein großes Problem sind die öffentlichen Verkehrsmittel in den Großstädten, wo die erforderlichen Kontaktbeschränkungen wegen der vielen Passagiere nicht eingehalten werden können.

12.14 Uhr: Wie Illustratoren dem Virus eine "Identität" gaben

Die beiden Illustratoren Alissa Eckert und Dan Higgins haben jene Illustration geschaffen, das der Welt ein Bild vom Coronavirus vermittelt. Für Eckert hat die Illustration "erreicht, was sie soll".

>> Mehr zum Bild, das um die Welt geht

12.10 Uhr: Italienischer Lega-Chef Salvini fordert begrenzte Zulassung zu Ostermessen

 Matteo Salvini, Chef der rechtsradikalen "Lega"-Partei in Italien, hat sich für eine begrenzte Zulassung von Ostergottesdiensten ausgesprochen. Er unterstütze die Forderungen derer, die "geordnet, gelassen und hygienisch angemessen" Kirchen betreten und dort Messen feiern wollten, so der frühere Innenminister in einem Interview mit dem TV-Sender Sky TG24 am Samstagabend.

Es gebe einen Appell an die Bischöfe, es Gläubigen zu gestatten, unter Berücksichtigung vorgeschriebener Abstände sowie mit Schutzmasken und Handschuhen, in begrenzter Zahl eine Kirche zu betreten, so wie es in Supermärkten möglich ist.

11.49 Uhr: Zahlen belegen leichten Anstieg bei häuslicher Gewalt

Bundesweit sind im März 961 Betretungs- und Annäherungsverbote verhängt worden. Im Monat davor war dieser Schritt gegen häusliche Gewalt 874 Mal gesetzt worden. "Das ist eine kleine Steigerung. Genau die ist es, die uns alarmiert", meinte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei der Präsentation dieser Zahlen am Sonntag im Rahmen einer Pressekonferenz.

Gemeinsam mit Frauenministerin Susanne Raab (ÖVP) stellte Nehammer eine neue Kampagne vor, die Frauen Hilfestellung bei gewalttätigen Partnern bieten soll. In diesem Bereich gebe es "null Toleranz", betonte Nehammer.

11.39 Uhr: Papst feierte Palmsonntags-Messe im Vatikan ohne Pilger

Papst Franziskus hat am Sonntagvormittag die liturgische Feier zum Palmsonntag als Auftakt der Karwoche zelebriert. Wegen der Coronavirus-Epidemie erfolgte das Gedenken an den Einzug Jesu in Jerusalem in einem Gottesdienst im Petersdom und ohne die traditionelle Prozession über den Petersplatz.

Der Papst zelebrierte die Messe am sogenannten Kathedra-Altar des Petersdoms zusammen mit Zeremonienmeister Guido Marini, einer Lektorin, einem Diakon sowie einer Schola, einem kleinen Chor. Wenige Anwesende verfolgten die Messe. Auf den Bänken wurde eine Distanz von einem Meter eingehalten, wie die Coronavirus-Schutzmaßnahmen vorsehen.

Übertragen wurde die Messe über Internetplattformen wie Vatican News und einzelne Fernseh- und Hörfunkanstalten. Die Fürbitten, bei großen Papstgottesdiensten in mehreren Sprachen vorgetragen, wurden dieses Mal nur auf Italienisch gehalten. Der vordere Bereich des Petersdomes war mit Palmzweigen und Olivenbäumen geschmückt.

11.29 Uhr: Mehr Genesene als Neuinfektionen in Österreich

Die Maßnahmen der Österreicher zur Verhinderung einer weiteren Verbreitung des Corona-Virus zeigen erste Erfolge. Erneut lassen die aktuellen Zahlen zum Coronavirus in Österreich einen positiven Trend erkennen: So blieb die kritische Zahl der Covid-19-Erkrankten auf Intensivstationen mit 244 am Sonntag zum dritten Mal infolge fast unverändert und sank im Vergleich zu Samstag sogar um eine Person. Auch die Gesamtzahl der aktiven Covid-19-Fälle ging laut Zahlen des Innenministeriums um drei Prozent zurück.

10.35 Uhr: Rot-Kreuz-App speichert Kontakte künftig automatisch

Die derzeit freiwillig eingesetzte Corona-App des Roten Kreuzes speichert Kontakte auf Wunsch ab Donnerstag automatisch. Auch Verdachtsmeldungen können in der aktualisierten Version abgegeben werden. Knapp 200.000 Menschen nutzen laut Rotem Kreuz derzeit die App. Michael Opriesnig, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, betonte, dabei größten Wert auf den Datenschutz gelegt zu haben. 

Nach wie vor ist die Nutzung der Corona-App nicht verordnet. Am Wochenende hatte sich allerdings Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) für eine Verpflichtung ausgesprochen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wollte sich zwar nicht auf einen verpflichtenden Einsatz der Software festlegen, bestätigte aber, auf Tracking setzen zu wollen. Österreicher, die kein Smartphone besitzen, könnten mit Schlüsselanhängern ausgestattet werden. Das Rote Kreuz selbst hatte sich gegen eine Verpflichtung zur Nutzung der App ausgesprochen. Freiwilligkeit sei ein Grundpfeiler der Rotkreuz-Bewegung. Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hält gar nichts von der Stopp-Corona-App des Roten Kreuzes. "Ich lade sie mir sicher nicht herunter", stellte er klar

9.58 Uhr: Italien bereitet sich auf "schwierige Monate" vor

Trotz sinkender Epidemiezahlen rechnet die italienische Regierung weiter mit harten Zeiten in der Coronavirus-Krise. "Wir müssen die Wahrheit sagen: Die Situation ist weiterhin dramatisch. Der Notstand ist nicht zu Ende, die Gefahr ist nicht verbannt. Auf uns warten noch schwierige Monate", sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza.

"Wir müssen die Bedingungen schaffen, damit wir mit diesem Virus zusammenleben können, zumindest bis ein Impfstoff oder eine Therapie gefunden wird", sagte Speranza im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" (Sonntag-Ausgabe). Die Regierung arbeite an einem Fünf-Punkte-Plan für die öffentliche Gesundheit. Prioritär sei dabei die soziale Distanz am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit. Gleichzeitig wächst in Italien der Unmut auf Europa, wie unser Korrespondent Julius Müller-Meinigen berichtet.

9.28 Uhr: "Tausende Tote in den USA erwartet"

Die Vereinigten Saaten sind das mittlerweile massivsten vom Corona-Virus betroffene Land der Welt. Aktuell sind 300.000 Erkrankungen gemeldet, man rechnet allerdings erst in den kommenden zwei Wochen mit einem Peak an Erkrankungen. Laut Berechnungen der Regierung könnte es zu fast einer Viertelmillion Toten kommen. 

9.11 Uhr: Zahl der Ansteckungen geht zurück

Aktuell steckt ein Infizierter im Durchschnitt nur noch 1,14 Menschen an. Doch auch wenn die Tendenz der Ansteckungen rückläufig ist, muss es bei einer Einschränkung der Sozialkontakte bleiben, sagen Experten.

8.44 Uhr: Infektionszahlen in China nehmen wieder zu

China hat 30 neue Coronavirus-Fälle gemeldet und damit mehr als in den Tagen zuvor. 25 davon betreffen Reisende, die aus dem Ausland ankamen, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilte. Am Tag zuvor waren es 19 neue Fälle. Die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland beläuft sich den Behörden zufolge nun auf 81.669. Die Zahl der Todesopfer stieg um drei auf 3.329.

Weltweit gibt es mittlerweile mehr als 1,2 Millionen positiv auf das Coronavirus getestete Menschen, rund 65.000 starben. Rund 250.000 sind laut der Universität Johns Hopkins bereits wieder genesen.

08.19 Uhr: Österreicher vermissen Angehörige und Freunde - Zustimmung zu den Regierungs-Maßnahmen hoch

Die Österreicher vermissen in den Zeiten von "Social Distancing" aufgrund der Coronavirus-Pandemie am meisten ihre Angehörigen und Freunde sowie ihre Freizeitvergnügen. Das geht aus einer aktuellen Gallup-Umfrage hervor. Wie geht es Ihnen?

07.32 Uhr: Klarstellung zu Oster-Erlass am Montag

Eine Klarstellung zum sogenannten Oster-Erlass zum Verhalten der Bevölkerung in der Corona-Krise während der Feiertage soll am Montag erfolgen. Das kündigte Clemens Auer, Sonderbeauftragter im Gesundheitsministerium, am Samstagabend in einer "ZiB2 Spezial" des ORF-Fernsehens an. Gegen den Erlass hatte es zuvor massive rechtlich und politische Kritik gegeben.

"Wir haben die Verwirrung angestiftet", räumte Auer ein, "und werden sie entwirren", versprach der Sektionschef. Laut Gesundheitsministerium soll der Erlass gerade rund um das Osterfest große Zusammenkünfte auch in Haushalten verhindern. Zudem sollen dadurch auch "Corona-Partys" unterbunden werden.

7.13 Uhr: Bis zu 1.800 Schüler werden in Osterferien betreut

Je nach Tag zwischen 1.400 und 1.800 Schüler unter 14 Jahren werden in den Osterferien an den Schulen betreut. Diesen Bedarf ergab eine vom Bildungsministerium beauftragte Erhebung. Für die Aufgabe haben sich knapp 22.000 Lehrer freiwillig gemeldet - eingesetzt werden zwischen 1.600 und 2.300.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind heuer viele Volksschulen bzw. AHS-Unterstufen, Neuen Mittelschulen und Sonderschulen in den Ferien geöffnet. An ihnen sollen Kinder jener Eltern betreut werden, die etwa im Handel, bei Polizei, Rettung und in Spitäler gebraucht werden.

6.00 Uhr: Stellung bleibt bis auf weiteres ausgesetzt

Die Stellungen beim Bundesheer bleiben wegen des Coronavirus auch nach dem 20. April bis auf weiteres ausgesetzt. Darüber hat Verteidigungsministerin Claudia Tanner (ÖVP) in einem Brief, der der APA vorliegt, alle Bürgermeister des Landes informiert. Sie ersucht die Ortschefs, "diese Information der Bevölkerung mitzuteilen und auch in Ihre nächste amtliche Mitteilung an die Gemeindebürger aufzunehmen".

Die Stellung wurde zunächst nur bis 20. April ausgesetzt. "Nachdem die Lage sich nicht im erhofften Umfang verbessert hat, haben wir entschieden, die Stellung bis auf weiteres auszusetzen. Dies dient dem Schutz der Stellungspflichtigen, ihrer Familien und somit auch Ihrer Gemeinde. Die Stellungspflichtigen werden, sobald sich die Lage verbessert hat und die Stellungsstraßen wieder öffnen, per Brief über ihren neuen Stellungstermin informiert", so Tanner.

05.15 Uhr: Rotes Kreuz gegen verpflichtende Nutzung der Stopp-Corona-App

Die Meinungen scheiden sich aktuell an der verpflichtenden Nutzung der Stopp-Corona-App des Roten Kreuzes.

01.34 Uhr:  Mehr als 45.000 Tote in Europa

In Europa sind bereits mehr als 45.000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Bis Samstag wurden auf dem Kontinent 46.033 Corona-Tote registriert, wie eine Berechnung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben ergab. Europa ist damit der am schwersten von der Pandemie betroffene Kontinent. Weltweit starben mehr als 60.000 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Rund 85 Prozent der Todesfälle in Europa wurden aus Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien gemeldet. In Italien starben 15.362 Infizierte - so viele wie in keinem anderen Land der Erde. In Spanien wurden bisher 11.744 Todesopfer gezählt.

00.15 Uhr: Kurz für erweiterte Maskenpflicht und "Containment"

Für das nach Ostern angekündigte schrittweise Ende des "Shutdown" überlegt die Regierung die Ausdehnung der Maskenpflicht. "Was im Supermarkt Sinn macht, macht natürlich auch in anderen Bereichen des Lebens Sinn", so Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Samstag. Geprüft wird auch der Einsatz von Handy-Tracking bzw. ein Schlüsselanhänger für Personen ohne Smartphone.

>>> Kanzler Kurz im ausführlichen Interview

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 . Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 . Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

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