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CybersecurityFirma von Sebastian Kurz mit über 1 Milliarde Euro
Eine neue Investorenrunde beschert "Dream Security" einen Höhenflug. Der Ex-Kanzler ist mit rund 15 Prozent an dem Start-up beteiligt. | 17.02.2025

| Tobias Seifried 

| 17.02.2025

Eine neue Investorenrunde beschert "Dream Security" einen Höhenflug. Der Ex-Kanzler ist mit rund 15 Prozent an dem Start-up beteiligt.

Seit seinem Ausscheiden aus der Politik tanzt Sebastian Kurz beruflich auf mehreren Parketten. Im Herbst 2024 gründete er gemeinsam mit Markus Friesacher und Emanuel Fussenegger das Unternehmen KFF Vision Green, das vor allem mit chemischen Produkten, die synthetisch hergestellt werden, handelt. Darüber hinaus hat er in Start-ups investiert, mit Investor Alexander Schütz die AS2K GmbH gegründet und fungiert als Global Strategist bei Tech-Milliardär Peter Thiel. Sein eigentliches Steckenpferd ist jedoch die SK Management GmbH, mit der der Ex-Kanzler Unternehmen in den Bereichen Technologie sowie Erneuerbare Energien berät. Im Geschäftsjahr 2023 fuhr Kurz damit 3,9 Millionen Euro Gewinn ein (LEADERSNET berichtete).

Neue Finanzierungsrunde bei "Dream" 

Trotz des Erfolges der eigenen Unternehmensberatung teilte Sebastian Kurz im Vorjahr mit, dass er Dream (Detect, Respond and Management) Security für sein wichtigstes wirtschaftliches Projekt hält. Hinter dem Namen steckt eine israelische Cyber-Securityfirma, die der nach wie vor polarisierende Ex-Kanzler gemeinsam mit dem IT-Spezialisten Shalev Hulio gegründet hat. Im Vorjahr erwirtschaftete man 125 Millionen US-Dollar Umsatz, was im Dezember mit einem großen Fest in der Wüste gefeiert wurde (LEADERSNET berichtete).

Im November 2023 wurde das Unternehmen mit 183 Millionen Euro bewertet (LEADERSNET berichtete). Nun gab es eine weitere Finanzierungsrunde. Und diese treibt den Wert von "Dream" auf stolze 1,1 Milliarden US-Dollar (rund 1,05 Milliarden Euro) hoch. Konkret haben sich internationale Investor:innen, die von Bain Capital aus den USA angeführt wurden, mit 100 Millionen Euro am Unternehmen beteiligt. Damit ist Dream nun offiziell ein "Einhorn" – so werden Start-ups, die mit mehr als einer Milliarde US-Dollar bewertet werden, bezeichnet.

Zunächst hielt der österreichische Ex-Bundeskanzler ein Drittel der Anteile, im Vorjahr waren es dem Vernehmen nach rund 20 Prozent. Aktuell soll Sebastian Kurz rund 15 Prozent der Anteile des Cybersecurity-Unternehmens besitzen. Damit lässt Dream den beruflichen Traum des Alt-Kanzlers wohl wahr werden. 

www.sebastian-kurz.at

www.skmanagement.eu/dream-security

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