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Aktie von Biotechunternehmen Valneva rutscht um 35 Prozent ab

Die britische Regierung hat einen Großauftrag bei dem Biotechunternehmen storniert.

Die Aktien des französischen Biotechunternehmens Valneva tendierten am Montagvormittag an der Pariser Börse zuletzt mit satten Kursverlusten von rund 35 Prozent. Grund dafür ist der Verlust eines Großauftrags. Der Konzern war 2013 durch den Zusammenschluss des österreichischen Unternehmens Intercell und des französischen Unternehmens Vivalis entstanden.

In den vergangenen Wochen hatten die Valneva-Aktien noch deutliche Kursgewinne verbucht. Die Papiere des Unternehmens waren verstärkt in den Blickpunkt gerückt, da es auf die klassische Herangehensweise mit einem inaktiven Virus (Totimpfstoff) gegen Covid-19 setzt. Am Montag wurde jedoch bekannt, dass die britische Regierung einen Liefervertrag für den derzeit in Entwicklung befindlichen Corona-Impfstoff storniert hat. Bestellt waren 100 Millionen Dosen für 2021/22, mit Option auf 190 Millionen Dosen bis 2025.

Laut Händlern ist es ein herber Schlag für die Bemühungen des Konzerns, eine weitere Alternative zu den bereits zugelassenen Impfstoffen zu schaffen. Das Unternehmen teilte mit, es bestreite den Vorwurf der britischen Regierung, dass es gegen seine Verpflichtungen aus der Vereinbarung verstoße.

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