Vatikan: Papst Franziskus muss eine weitere Woche im ...

Papst Franziskus muss nach Angaben seiner Ärzte noch mindestens die gesamte kommende Woche im Krankenhaus bleiben. Dies sagte der behandelnde Arzt Sergio Alfieri in der Gemelli-Klinik in Rom. "Der Papst ist nicht außer Gefahr." Doch bestehe derzeit keine akute Lebensgefahr. Franziskus gehe es "ein wenig besser", sagte Alfieri. Er sei nicht an Geräte angeschlossen und guter Dinge.
Der 88-jährige Argentinier ist inzwischen der zweitälteste Papst der Geschichte. Das Oberhaupt der katholischen Kirche war in den vergangenen Jahren immer wieder gesundheitlich angeschlagen gewesen und musste deshalb auch in der Klinik behandelt werden. Vergangenen Freitag war er dann erneut eingeliefert worden, dieses Mal wegen einer Bronchitis. Später stellten die Ärzte eine beidseitige Lungenentzündung fest. Davor hatte Franziskus bei öffentlichen Auftritten über Atembeschwerden geklagt und heftig gehustet.
"Heute ist er in die Kapelle gegangen, um 20 Minuten zu beten", berichtete Alfieri. Allerdings müsse man bedenken, dass Franziskus 88 Jahre alt sei und an einer polymikrobiellen Atemwegsinfektion mit verschiedenen Erregern leide. Auch die beidseitige Lungenentzündung sei noch nicht überwunden.
Alle anstehenden Termine wurden abgesagt
Bereits zuvor hatte der Vatikansprecher Matteo Bruni von einem leicht verbesserten Gesundheitszustand berichtet. Papst Franziskus habe kein Fieber und seine Werte seien weiterhin stabil, teilte er am Morgen mit. Sein Herz arbeite gut, und er nehme aus dem Gemelli-Krankenhaus in Rom weiterhin seine Aufgaben wahr.
Die Ärzte haben dem Papst absolute Ruhe verordnet, anstehende Termine wurden abgesagt. Die Sonntagsmesse zum Jubiläum der Diakone wird deshalb Erzbischof Rino Fisichella, der vatikanische Beauftragte für das Heilige Jahr, leiten.
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