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Bundestagswahl : ++ Lauterbach holt Direktmandat ++

Bundestagswahl   Lauterbach holt Direktmandat
Der SPD-Politiker Lauterbach holt sich das Direktmandat in seinem Wahlkreis in Nordrhein-Westfalen und bleibt damit im Bundestag. Der umstrittene CDU-Politiker Maaßen dürfte hingegen den Einzug verpassen. Alle Entwicklungen im Liveblog.

Liveblog

Stand: 27.09.2021 01:03 Uhr

Der SPD-Politiker Lauterbach holt sich das Direktmandat in seinem Wahlkreis in Nordrhein-Westfalen und bleibt damit im Bundestag. Der umstrittene CDU-Politiker Maaßen dürfte hingegen den Einzug verpassen. Alle Entwicklungen im Liveblog.  

  • Laschet will Regierung bilden
  • Scholz bekräftigt Anspruch aufs Kanzleramt
  • SPD laut Hochrechnung vor Union
  • Scholz, Laschet und Baerbock geben Stimme ab
  • Laschet faltet Stimmzettel falsch
  • Wahlbeteiligung könnte etwas höher liegen als 2017
  • Steinmeier ruft zu Teilnahme an Wahl auf
  • Rund 60,4 Millionen Deutsche wahlberechtigt

01:03 Uhr

Bundestag wohl nicht so groß wie befürchtet

Den Hochrechnungen zufolge dürfte sich der Bundestag ein weiteres Mal vergrößern - jedoch nicht auf die von Beobachtern befürchtete XXL-Größe von 840 Mandaten oder mehr. Nach Auszählung von 189 der 299 Wahlkreisen wird erwartet, dass mindestens 724 bis 746 Sitze vergeben werden. Haupttreiber für die Vergrößerung des Parlaments ist das Wahlrecht: Erzielt eine Partei mehr Direktmandate, als ihr nach dem Zweitstimmen-Anteil zustünden, wird dieser Effekt bei den anderen Parteien durch Ausgleichsmandate kompensiert.

00:59 Uhr

AfD bei Bundestagswahl in Sachsen stärkste Kraft

Die AfD hat die Bundestagswahl in Sachsen gewonnen. Nach Auszählung aller Stimmbezirke wurde sie mit 24,6 Prozent der Zweitstimmen stärkste Kraft im Freistaat. Die SPD konnte sich deutlich verbessern und landete mit 19,3 Prozent der Stimmen auf dem zweiten Platz - und damit noch vor der CDU (17,2 Prozent). Auf den vierten Rang kam die FDP (11 Prozent), gefolgt von Linken (9,3 Prozent) und Grünen (8,6 Prozent).

00:37 Uhr

Umweltministerin Schulze verpasst Direktmandat in Münster

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat das Direktmandat ihres Wahlkreises Münster deutlich verpasst. Dem vorläufigen Ergebnis zufolge erreichte die SPD-Politikerin 24,1 Prozent der Erststimmen in der westfälischen Stadt. Das Direktmandat gewann die Grünen-Politikerin Maria Klein-Schmeink mit 32,3 Prozent. Vor Schulze lag auch noch der CDU-Direktkandidat Stefan Nacke mit 26,2 Prozent. Schulze trat auf Platz zwei der Landesliste ihrer Partei an und kommt darüber wieder in den Bundestag. Die gebürtige Rheinländerin ist seit März 2018 Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

00:28 Uhr

AfD erstmals bei Bundestagswahl stärkste Partei in Thüringen

Die AfD ist bei der Bundestagswahl in Thüringen erstmals stärkste Partei geworden. Nach Abschluss der Auszählung lag die AfD, die in Thüringen wegen rechtsextremistischer Tendenzen vom Verfassungsschutz beobachtet wird, bei 24,0 Prozent der Stimmen. Die SPD wurde mit 23,4 Prozent zweitstärkste Partei, die CDU kam auf 16,9 Prozent und Rang drei. Die Linke, die in Thüringen mit Bodo Ramelow den Ministerpräsidenten stellt, sank auf 11,4 Prozent. Die FDP kam auf 9,0 Prozent der Stimmen, die Grünen auf 6,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,9 Prozent etwa auf dem Niveau von 2017.

00:26 Uhr

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach weiter im Bundestag

Der SPD-Politiker Karl Lauterbach holt sich das Direktmandat für den Wahlkreis Leverkusen - Köln IV und bleibt damit im Bundestag. Der Gesundheitsexperte, der durch die Corona-Pandemie deutschlandweit präsent ist, lag am späten Abend uneinholbar vor der CDU-Kandidatin, der nordrhein-westfälischen Integrations-Staatssekretärin Serap Güler.

Lauterbach war bei der SPD auf einem hinteren Listenplatz gelandet, er bleibt durch sein Direktmandat aber im Bundestag. Er hatte vor der Wahl bereits Interesse daran bekundet, der nächste Bundesgesundheitsminister zu werden.

00:12 Uhr

Wo haben die Parteien ihre Hochburgen?

Wer liegt in welchem Wahlkreis vorn? Wo in Deutschland ist die Unterstützung für welche Parteien besonders groß? Die interaktive Karte zeigt viele Details und regionale Besonderheiten des Wahlergebnisses.

00:11 Uhr

Wahl Abgeordnetenhaus Berlin: Hochrechnung, 23.58 Uhr

Die SPD ist in Berlin laut der aktuellen Hochrechnung von infratest dimap mit 22,2 Prozent stärkste Kraft (2016: 21,6 Prozent).Die Grünen legen deutlich zu und kommen mit 19,4 Prozent auf den zweiten Platz (2016: 15,2 Prozent). Zunächst hatten sie vorn gelegen.

Auf Platz 3 landet mit 18,8 Prozent die CDU (2016: 17,6 Prozent). Die Linke folgt mit 13,0 Prozent auf Platz 4 (2016: 15,6 Prozent). Stimmverluste fährt mit 7,6 Prozent die AfD ein (2016: 14,2 Prozent). Die FDP kommt auf 7,2 Prozent (2016: 6,7 Prozent).

00:04 Uhr

AfD holt erstmals Direktmandat in Sachsen-Anhalt

Die AfD hat erstmals bei einer Bundestagswahl ein Direktmandat in Sachsen-Anhalt gewonnen. Im Wahlkreis 71 Anhalt holte AfD-Kandidat Kay-Uwe Ziegler 24,2 Prozent der Erststimmen und landete damit vor dem Kandidaten der CDU, Frank Wyszkowski (23,5 Prozent). Dahinter folgen die SPD-Kandidatin Anne Stamm (20,7 Prozent) und der Parlamentarische Geschäftsführer der Linken-Bundestagsfraktion Jan Korte (14,8 Prozent). Ziegler zieht damit erstmals in den Bundestag ein.

00:03 Uhr

Direktmandat in Merkels früherem Wahlkreis geht wohl an SPD

Im Wahlbezirk der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die CDU das Direktmandat aller Voraussicht nach an die SPD verloren: Deren Kandidatin Anna Kassautzki holte 24,4 Prozent der Stimmen, wie nach Auszählung von 349 der 354 Wahlbezirke feststand. Der CDU-Kandidat Georg Günther landete mit 20,5 Prozent der Erststimmen dahinter, wiederum knapp vor dem AfD-Kandidaten Leif-Erik Holm, der 20 Prozent holte. Seit 1990 war der nordöstlichste Wahlkreis, der Vorpommern-Rügen - Vorpommern-Greifswald I heißt, fest in der Hand von Merkel. Jedesmal holte sie hier das Direktmandat, 2013 sogar mit 56,2 Prozent. Diesmal kandidierte sie nicht mehr für den Bundestag.

26.9.2021 • 23:55 Uhr

Analyse: Wie der Wunsch nach Wandel die Wahl prägte

Deutschland ist politisch gespalten - das dürfte eine der zentralen Erkenntnisse dieses Wahlabends sein. Indiz dafür ist nicht nur das knappe Rennen, das sich Union und SPD laut Hochrechnungen liefern, analysiert Holger Schwesinger.

26.9.2021 • 23:49 Uhr

Bundestagswahl - Hochrechnung, 23.36 Uhr

Laut der aktuellen Hochrechung von infratest dimap landet die SPD mit 25,8 Prozent (2016: 20,5 Prozent) vor der Union mit 24,1 Prozent (2016: 32,9 Prozent).

Auf Platz 3 landen mit 14,6 Prozent die Grünen (2017: 8,9 Prozent). Es folgt die FDP mit 11,5 Prozent (2017: 10,7 Prozent). Die AfD folgt mit 10,5 Prozent (2017: 12,6 Prozent). Um den Wiedereinzug in den Bundestag zittern müssen die Linken mit 4,9 Prozent (2017: 9,2 Prozent).

26.9.2021 • 23:39 Uhr

Grünen-Chef Habeck holt in Schleswig-Holstein Direktmandat

Der Grünen-Bundesvorsitzende Robert Habeck hat bei der Bundestagswahl erstmals in Schleswig-Holstein für seine Partei ein Direktmandat gewonnen. Nach Angaben der Kreisverwaltung holte der 52-Jährige den Wahlkreis Flensburg-Schleswig mit 28,1 Prozent der Erststimmen. Er bezwang die CDU-Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen (55), die nach Auszählung aller Stimmen auf 23,4 Prozent kam. "Ich bin überwältigt von dem mir entgegengebrachten Vertrauen", erklärte Habeck. "Es ist ein Privileg den Wahlkreis 1, meine Heimat, als direkt gewählter Abgeordneter zu vertreten. Mit all meiner Kraft werde ich mich in Berlin für die Region einsetzen." Der ehemalige schleswig-holsteinische Umweltminister führt die Grünen seit 2018 zusammen mit Annalena Baerbock.

26.9.2021 • 23:38 Uhr

Hochrechnung, Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, 23.26 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern bleibt die SPD laut laut der Hochrechnung von infratest dimap mit 40,0 Prozent stärkste Kraft und verbessert das Ergebnis von 2016 (30,6 Prozent) deutlich. Zweitstärkste Kraft wird die AfD mit 16,8 Prozent (2016: 20,8 Prozent). Danach folgt mit 13,3 Prozent die CDU (2016: 19,0 Prozent). Es folgen die Linkspartei mit 9,9 Prozent (2016: 13,2 Prozent). Die Grünen kommen mit 6,0 Prozent auf Platz 5 (2016: 4,8). Damit schaffen sie den Wiedereinzug in den Landtag. Auch die FDP zieht mit 5,8 Prozent wieder in den Landtag ein (2016: 3,0 Prozent).

26.9.2021 • 23:37 Uhr

Wahl Abgeordnetenhaus Berlin: Laut Hochrechnung SPD nun vor Grünen, 23.19 Uhr

Die SPD ist in Berlin laut der aktuellen Hochrechnung von infratest dimap mit 21,9 Prozent stärkste Kraft (2016: 21,6 Prozent).Die Grünen legen deutlich zu und kommen mit 19,4 Prozent auf den zweiten Platz (2016: 15,2 Prozent). Zunächst hatten sie vorn gelegen.

Auf Platz 3 landet mit 18,5 Prozent die CDU (2016: 17,6 Prozent). Die Linke folgt mit 13,8 Prozent auf Platz 4 (2016: 15,6 Prozent). Stimmverluste fährt mit 7,8 Prozent die AfD ein (2016: 14,2 Prozent). Die FDP kommt auf 7,0 Prozent (2016: 6,7 Prozent).

26.9.2021 • 23:34 Uhr

Christian Lindner verpasst erneut Direktmandat

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat bei der Bundestagswahl erneut ein Direktmandat deutlich verfehlt. Der 42-Jährige kam im Rheinisch-Bergischen Kreis (Nordrhein-Westfalen) nach Auszählung von 308 von 309 Stimmbezirken auf 16,8 Prozent - und landete damit auf dem vierten Platz. Als Spitzenkandidat seiner Partei zieht er über die Landesliste dennoch in den Bundestag ein. Das Direktmandat in dem Wahlkreis nahe Köln gewann erneut der CDU-Politiker Hermann-Josef Tebroke mit 30,0 Prozent.

26.9.2021 • 23:32 Uhr

AfD hat fünf Wahlkreise in Sachsen sicher

In Sachsen dürfte die AfD die stärkste politische Kraft bei der Bundestagswahl werden. Sie legt nach Auszählung von 70 Prozent der Stimmen nach Zweitstimmen zwar nur leicht auf 27,2 Prozent zu, profitiert aber von der Schwäche der CDU, die gegenüber 2017 fast zehn Prozentpunkte verliert und mit 19,7 Prozent noch hinter der SPD (20,8) landen könnte. Mindestens fünf der 16 sächsischen Wahlkreise fallen sicher an AfD-Kandidaten, am Ende könnten sie in einer zweistelligen Zahl von Wahlkreisen die meisten Erststimmen sammeln. 2017 waren es drei.

26.9.2021 • 23:24 Uhr

Grüne holen erstes Direktmandat in Bayern

Für die Grünen ist es eine Sensation: Zum ersten Mal haben sie in Bayern ein Direktmandat gewonnen. Die stellvertretende Bundesvorsitzende Jamila Schäfer entschied den Wahlkreis München-Süd mit 27,5 Prozent vor dem CSU-Kandidaten Michael Kuffer (26,8 Prozent) für sich. "Das ist historisch!", twitterten die bayerischen Grünen voller Überschwang. Bei den vergangenen drei Bundestagswahlen hatte die CSU jeweils sämtliche Direktmandate in Bayern gewonnen.

26.9.2021 • 23:23 Uhr

Klöckner scheitert als Direktkandidatin in Rheinland-Pfalz

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) ist bei der Bundestagswahl als Direktkandidatin im Wahlkreis Kreuznach in Rheinland-Pfalz aller Voraussicht nach gescheitert. Sie lag nach Auszählung von 302 von 303 Wahlbezirken mit 29 Prozent hinter Joe Weingarten, der mit 33,1 Prozent in Führung lag, wie die Landeswahlleitung mitteilte.

Klöckner sollte als gewählte Direktkandidatin Nachfolgerin von Antje Lezius werden. Die Ministerin war 2005 und 2009 als Direktkandidatin in den Bundestag gewählt worden. 2011 legte sie ihr Mandat nieder und wurde Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Auch 2013 und 2017 kandidierte sie nicht für den Bundestag. 2018 wurde Klöckner als Landwirtschaftsministerin nach Berlin berufen.

26.9.2021 • 23:15 Uhr

Kühnert kritisiert FDP-Pläne als "Voodoo-Programm"

SPD-Vorstandsmitglied Kevin Kühnert kritisiert die FDP-Steuerpläne als nicht vereinbar mit dem Ziel stabiler Staatsfinanzen. Nach Ansicht führender Wirtschaftsforschungsinstitute hätten die Liberalen ein "ziemliches Voodoo-Programm" vorgelegt, sagt der SPD-Linke in der ARD und fügt hinzu: "Steuern runter - auch für Superreiche. Investitionen hoch, aber gleichzeitig Schuldenabbau." Irgendwas davon werde am Ende nicht funktionieren. "Und wenn die FDP mitregieren möchte, dann wird sie sich, glaube ich, in den nächsten Tagen zu solchen Fragen noch mal verhalten müssen."

SPD-Vize Kevin Kühnert: SPD ist geschlossen

tagesthemen 22:30 Uhr, 26.9.2021

26.9.2021 • 23:02 Uhr

FDP betont Differenzen mit Union in Sachen Steuerreform

FDP-Generalsekretär Volker Wissing sieht bislang kaum Schnittmengen mit der Union in der Steuerpolitik. Mit Blick auf Ambitionen von FDP-Chef Christian Lindner auf das Amt des Finanzministers sagt er in der ARD: "Wir wollen sicherstellen, dass wir nicht erneut ausgebremst werden mit unserem Reformeifer." Steuerreformen seien eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg. Die letzte Steuerreform stamme aber aus dem Jahr 2004: "16 Jahre hat sich die Union mit Händen und Füßen gegen jede Steuerreform gestemmt."

26.9.2021 • 22:58 Uhr

Wähler im Ahrtal lassen sich nicht von Stimmabgabe abhalten

Die Wähler im von der Flut besonders betroffenen Wahlkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz haben sich von der zerstörten Infrastruktur nicht von der Teilnahme an der Bundestagswahl abhalten lassen. Nach Auszählung von 301 von 302 Wahlbezirken lag die Wahlbeteiligung bei 79 Prozent, wie die Landeswahlleitung mitteilte. 2017 hatte die Wahlbeteiligung im Ahrtal bei 77,5 Prozent gelegen - im Vergleich zu Deutschland ein überdurchschnittlich hoher Wert. 

26.9.2021 • 22:55 Uhr

Schlechtestes bundesweites CSU-Ergebnis aller Zeiten

Noch nie hat die CSU deutschlandweit so schlecht bei einer Bundestagswahl abgeschnitten wie diesmal. Nach der infratest dimap Hochrechnung gegen 22.00 Uhr kam die Partei des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder auf lediglich 5,1 Prozent. Das wäre gut ein Prozentpunkt weniger als 2017 (6,2 Prozent). Das bislang schlechteste Ergebnis bei einer Bundestagswahl holte die CSU 1949 mit 5,8 Prozent, das beste 1976 unter Parteichef Franz Josef Strauß mit 10,6 Prozent.

26.9.2021 • 22:47 Uhr

Analyse zum Machtpoker nach Bundestagswahl

Sieg und Niederlage liegen an diesem Wahlsonntag nah beieinander. Entschieden ist noch nicht, wer Deutschland künftig regiert. SPD und Union beanspruchen beide den Auftrag zur Regierungsbildung, analysiert Wenke Börnsen.

26.9.2021 • 22:44 Uhr

Landeswahlleiterin Berlin: Keine Verzerrung durch späte Stimmabgabe

Die Berliner Landeswahlleiterin Petra Michaelis erwartet keine Verzerrung der Wahlergebnisse durch die späte Stimmabgabe mancher Berlinerinnen und Berliner. "Ich gehe davon aus, dass die Leute, die sich in der Schlange angestellt hatten, noch unbeeinflusst ihre Stimmen abgeben konnten und dass sich daraus keine Wahlfehler ergeben", sagte sie am Abend im rbb. Laut Bundeswahlrecht könnten alle ihre Stimme abgeben, die sich bis 18.00 Uhr in die Schlange vor einem Wahllokal eingereiht hätten. Ihr sei gemeldet worden, dass das auch so passiert sei, sagte Michaelis.

26.9.2021 • 22:41 Uhr

Verkehrsminister Scheuer bekommt schweren Dämpfer

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zieht trotz massiver Stimmenverluste wieder in den Bundestag ein. Im Wahlkreis Passau erhält er 30,7 Prozent der Erststimmen, das sind aber 16,8 Prozentpunkte weniger als vor vier Jahren. Der CSU-Politiker schneidet damit schlechter ab als seine Partei, die von 40,5 auf 32,5 Prozent der Zweitstimmen zurückfällt.

26.9.2021 • 22:40 Uhr

Bundestagswahl - Hochrechnung, 22.24 Uhr

Laut der aktuellen Hochrechung von infratest dimap landet die SPD mit 25,9 Prozent (2016: 20,5 Prozent) vor der Union mit 24,1 Prozent (2016: 32,9 Prozent).

Auf Platz 3 landen mit 14,7 Prozent die Grünen (2017: 8,9 Prozent). Es folgt die FDP mit 11,5 Prozent (2017: 10,7 Prozent). Die AfD folgt mit 10,4 Prozent (2017: 12,6 Prozent). Um den Wiedereinzug in den Bundestag zittern müssen die Linken mit 5,0 Prozent (2017: 9,2 Prozent).

Der Abstand wächst zugunsten der SPD

tagesthemen 22:30 Uhr, 26.9.2021

26.9.2021 • 22:38 Uhr

Hochrechnung, Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, 22.24 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern bleibt die SPD laut laut der Hochrechnung von infratest dimap mit 40,1 Prozent stärkste Kraft und verbessert das Ergebnis von 2016 (30,6 Prozent) deutlich. Zweitstärkste Kraft wird die AfD mit 16,8 Prozent (2016: 20,8 Prozent). Danach folgt mit 13,0 Prozent die CDU (2016: 19,0 Prozent). Es folgen die Linkspartei mit 9,9 Prozent (2016: 13,2 Prozent). Die Grünen kommen mit 6,4 Prozent auf Platz 5 (2016: 4,8). Damit schaffen sie den Wiedereinzug in den Landtag. Auch die FDP zieht mit 5,7 Prozent wieder in den Landtag ein (2016: 3,0 Prozent).

26.9.2021 • 22:35 Uhr

Kramp-Karrenbauer verpasst offenbar Direktmandat

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat bei der Bundestagswahl das Direktmandat ihres Wahlkreises Saarbrücken offenbar verpasst. Die 59-Jährige lag nach Auszählung von fünf von sechs Gemeinden hinter der SPD-Kandidatin Josefine Ortleb, wie die Landeswahlleitung mitteilte. Ortleb wird somit wohl erneut direkt in den Bundestag gewählt; sie erreichte nach Auszählung fast aller Ergebnisse 36,5 Prozent.  Kramp-Karrenbauer trat auf Platz eins der Landesliste an und zieht darüber erstmals in den Bundestag ein.

26.9.2021 • 22:33 Uhr

Linke dank Direktmandaten wohl sicher im Bundestag

Die Linke hat dank mindestens drei Wahlkreis-Gewinnern den Einzug in den Bundestag wohl sicher. In Berlin zeichnen sich trotz Einbußen Direktmandate für Gregor Gysi (Wahlkreis Treptow-Köpenick) und Gesine Lötzsch (Lichtenberg) ab, die im Zwischenergebnis klar vor ihren Konkurrenten liegen. 2017 hatte die Linke in der Bundeshauptstadt noch vier Direktmandate gewonnen. Im Wahlkreis Leipzig II liegt Sören Pellmann nach Auszählung fast aller Stimmen deutlich vor Paula Piechotta von den Grünen. Bei mindestens drei Direktmandaten muss eine Partei die Fünf-Prozent-Hürde nicht überspringen, damit sie auch mit Listenkandidaten in den Bundestag einzieht.

26.9.2021 • 22:31 Uhr

Spahn verteidigt Wahlkreis trotz Einbußen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sein Bundestags-Direktmandat verteidigt. Im nordrhein-westfälischen Wahlkreis Steinfurt I - Borken I kommt er nach Auszählung aller Wahlbezirke auf 40,0 Prozent der Erststimmen, büßt damit aber gegenüber 2017 (51,3 Prozent) deutlich ein.

26.9.2021 • 22:25 Uhr

Bundestagswahl - Hochrechnung, 22.10 Uhr

Laut der aktuellen Hochrechung von infratest dimap landet die SPD mit 25,9 Prozent (2016: 20,5 Prozent) vor der Union mit 24,3 Prozent (2016: 32,9 Prozent).

Auf Platz 3 landen mit 14,5 Prozent die Grünen (2017: 8,9 Prozent). Es folgt die FDP mit 11,5 Prozent (2017: 10,7 Prozent). Die AfD folgt mit 10,5 Prozent (2017: 12,6 Prozent). Um den Wiedereinzug in den Bundestag zittern müssen die Linken mit 5,0 Prozent (2017: 9,2 Prozent).

26.9.2021 • 21:59 Uhr

Wahl Abgeordnetenhaus Berlin: Laut Hochrechnung SPD nun vor Grünen, 21.58 Uhr

Die SPD ist in Berlin laut der aktuellen Hochrechnung von infratest dimap mit 22,2 Prozent stärkste Kraft (2016: 21,6 Prozent).Die Grünen legen deutlich zu und kommen mit 20,2 Prozent auf den zweiten Platz (2016: 15,2 Prozent). Zunächst hatten sie vorn gelegen.

Auf Platz 3 landet mit 17,4 Prozent die CDU (2016: 17,6 Prozent). Die Linke folgt mit 13,7 Prozent auf Platz 4 (2016: 15,6 Prozent). Stimmverluste fährt mit 7,9 Prozent die AfD ein (2016: 14,2 Prozent). Die FDP kommt auf 6,8 Prozent (2016: 6,7 Prozent).

26.9.2021 • 21:54 Uhr

Bundestagswahl - Hochrechnung, 21.52 Uhr

Laut der aktuellen Hochrechung von infratest dimap landet die SPD mit 25,8 Prozent (2016: 20,5 Prozent) vor der Union mit 24,2 Prozent (2016: 32,9 Prozent).

Auf Platz 3 landen mit 14,3 Prozent die Grünen (2017: 8,9 Prozent). Es folgt die FDP mit 11,5 Prozent (2017: 10,7 Prozent). Die AfD folgt mit 10,5 Prozent (2017: 12,6 Prozent). Um den Wiedereinzug in den Bundestag zittern müssen die Linken mit 5,0 Prozent (2017: 9,2 Prozent).

26.9.2021 • 21:50 Uhr

Weidel will Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion bleiben

Die AfD-Spitzenkandidatin bei der Bundestagswahl, Alice Weidel, will Fraktionsvorsitzende bleiben. Sie sei vier Jahre lang "sehr erfolgreich" Fraktionsvorsitzende gewesen und Co-Spitzenkandidat Tino Chrupalla habe einen "hervorragenden Wahlkampf" gemacht, sagte sie in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF. "Und dem entsprechend stellen wir uns am Mittwoch auch zur Wahl." Das letzte Wort hätten aber natürlich die Abgeordneten.

26.9.2021 • 21:49 Uhr

Mögliche Koalitionen nach der Bundestagswahl

Nach der Wahl ist noch völlig offen, welche Parteien die nächste Regierung bilden werden. Wahrscheinlich ist ein Dreierbündnis - welches es wird, hängt nun vor allem von Grünen und FDP ab.

26.9.2021 • 21:47 Uhr

Habeck deutet schnelle Gespräche mit FDP an

Grünen-Co-Chef Robert Habeck sagt in der ARD, die Bildung einer Dreier-Koalition im Bund werde kompliziert. Es gehe jetzt darum, da inhaltlich einzusteigen. Ohne die FDP namentlich zu nennen, sagt er, es könne jetzt hilfreich sein, wenn eigentlich politisch sehr unterschiedliche Parteien miteinander redeten und ausloteten, ob Brücken gebaut und gemeinsame Projekte gefunden werden könnten. FDP und Grüne wären sowohl in einer Ampel - als auch in einer Jamaika-Koalition Teil der Regierung.

Robert Habeck, Co-Parteichef der Grünen und Johannes Vogel, Vizechef FDP, über mögliche Koalitionen

tagesthemen extra 21:15 Uhr, 26.9.2021

26.9.2021 • 21:44 Uhr

Erstes Grünen-Direktmandat in Baden-Württemberg geht nach Heidelberg

Das erste Grünen-Direktmandat in Baden-Württemberg geht nach Heidelberg. Bei der Bundestagswahl am Sonntag errang nach Angaben der Stadt die Grünen-Spitzenkandidatin Franziska Brantner nach Auszählung aller Stimmen 30,17 Prozent. Seit 1957 wurden bislang Direktmandate in Baden-Württemberg ausschließlich von Kandidaten von CDU und SPD erobert.

26.9.2021 • 21:43 Uhr

Lauterbach verteidigt offenbar Direktmandat in Köln

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach wird wahrscheinlich auch in den nächsten Bundestag mit einem Direktmandat einziehen. In seinem Wahlkreis konnte Lauterbach nach Auszählung von 69 der 123 Wahlbezirke 43,8 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Damit würde er sich deutlich gegen die CDU-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler durchsetzen, die den Teilergebnissen zufolge 16,7 Prozent der Wahlberechtigten im Wahlkreis Leverkusen - Köln IV mit ihrer Erststimme wählten.

26.9.2021 • 21:42 Uhr

SPD-Kanzlerkandidat Scholz gewinnt Duell mit Baerbock

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz zieht als Abgeordneter für den Wahlkreis Potsdam - Potsdam-Mittelmark II - Teltow-Fläming II in den Bundestag ein. Scholz liegt nach Auszählung fast aller Stimmen mit 34,0 Prozent uneinholbar vor der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (18,8 Prozent). Während Scholz dort deutlich mehr Erststimmen holt als seine Partei (27,0 Prozent), schneidet Baerbock schlechter ab als die Grünen (19,0). Scholz gehörte dem Bundestag seit 2011 nicht mehr an.

Olaf Scholz holt das Direktmandat in seinem Wahlkreis. Bild: dpa

26.9.2021 • 21:41 Uhr

Maaßen verfehlt mit hoher Wahrscheinlichkeit Einzug in den Bundestag

Der umstrittene CDU-Politiker Hans-Georg Maaßen dürfte den Einzug in den Bundestag verpassen: In seinem Wahlkreis in Thüringen verfehlte der frühere Verfassungsschutzchef die Wahl per Direktmandat, wie nach Auszählung fast aller Wahlbezirke deutlich wurde. Demnach entfielen mit 33,6 Prozent die meisten Stimmen auf den SPD-Kandidaten Frank Ullrich, Maaßen kam auf 22,3 Prozent. Auf der Landesliste der CDU Thüringen war Maaßen nicht aufgestellt, demnach hat er keine weitere Chance auf ein Mandat.

26.9.2021 • 21:32 Uhr

Laschet lässt Frage des Fraktionsvorsitzes offen

Ungeachtet der schweren Unions-Niederlage bei der Bundestagswahl will Kanzlerkandidat Armin Laschet CDU-Parteichef bleiben. Hinsichtlich des Vorsitzes der Unions-Bundestagsfraktion legte er sich in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF aber nicht fest. "Ich habe die Absicht, die Gespräche der Sondierung zu führen aus dem Amt des Parteivorsitzenden. Und wie wir die Fraktion aufstellen, das entscheiden wir dann", sagte er. Die nächste Bundesregierung solle eine sein, in der "wirklich alle, die da starten, nachdem sie sich geeinigt haben, auch mit Lust diese nächsten Jahre gestalten und nicht dauernd mit Verdruss", betonte Laschet. "Es ist eine Aufgabe, wozu man den Willen aller braucht. Und dazu will ich auch Parteivorsitzender bleiben."

26.9.2021 • 21:19 Uhr

Außenminister Maas nimmt Altmaier Direktmandat ab

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) das Direktmandat im Wahlkreis Saarlouis abgenommen. Maas kommt im einzigen Duell zweier Bundesminister nach Auszählung von 17 der 18 Gemeinden auf 36,8 Prozent der Erststimmen und legt um 4,7 Prozentpunkte zu, wie der Landeswahlleiter mitteilt. Altmaier, der Sieger von 2017, rutscht von 38,1 auf 28,0 Prozent ab. Altmaier kandidiert auch auf Platz zwei der saarländischen CDU-Landesliste.

26.9.2021 • 21:18 Uhr

Bundestagswahl - Hochrechnung, 21.10 Uhr

Laut der aktuellen Hochrechung von infratest dimap landet die SPD mit 25,7 Prozent (2016: 20,5 Prozent) vor der Union mit 24,5 Prozent (2016: 32,9 Prozent).

Auf Platz 3 landen mit 14,3 Prozent die Grünen (2017: 8,9 Prozent). Es folgt die FDP mit 11,5 Prozent (2017: 10,7 Prozent). Die AfD folgt mit 10,5 Prozent (2017: 12,6 Prozent). Um den Wiedereinzug in den Bundestag zittern müssen die Linken mit 5,0 Prozent (2017: 9,2 Prozent).

Jörg Schönenborn, ARD-Wahlexperte, mit einer aktuellen Hochrechnung zur Bundestagswahl

tagesthemen extra 21:15 Uhr, 26.9.2021

26.9.2021 • 21:13 Uhr

Merz gewinnt Direktmandat im Hochsauerland

CDU-Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz hat das Direktmandat im Hochsauerlandkreis geholt. Nach Auszählung fast aller Stimmbezirke kommt er auf 40,5 Prozent der Erststimmen und distanziert damit den SPD-Kandidaten Dirk Wiese (32,2 Prozent). In der CDU-Hochburg schneidet Merz damit deutlich besser ab als seine Partei, die 33,5 Prozent der Zweitstimmen erreicht. Vorgänger Patrick Sensburg, den Merz als Direktkandidat verdrängt hatte, erreichte 2017 noch 48,0 Prozent.

26.9.2021 • 21:13 Uhr

Linke-Vorsitzende: Haben in vergangenen Jahren viele Fehler gemacht

Die Linke-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow führt das schlechte Ergebnis bei der Bundestagswahl auf Fehler in der Vergangenheit zurück. Das Ergebnis sei "mit Sicherheit nicht in den letzten Wochen entstanden", sagte sie in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF. Es habe nicht an den Spitzenkandidaten Janine Wissler und Dietmar Bartsch gelegen. Die Linke habe in der Vergangenheit bei manchen Themen "keine Klarheit gezeigt".

26.9.2021 • 21:12 Uhr

Scholz will Koalitionsverhandlungen vor Weihnachten beenden

Der Kanzlerkandidat der SPD, Olaf Scholz, will die Koalitionsverhandlungen vor Weihnachten zu einem Ende bringen. Dafür werde er "alles tun", sagt Scholz in der sogenannten Elefantenrunde der Spitzenkandidaten. Er sei zuversichtlich, dass die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht erneut eine Neujahrsansprache halten werde.

26.9.2021 • 21:10 Uhr

Söder übt Schulterschluss mit Laschet

CSU-Chef Markus Söder betont am Wahlabend, dass er mit Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet an einem Strang ziehe. "Uns gefällt das Ergebnis nicht. Wir haben aber in den letzten Wochen Tempo gemacht - gemeinsam", sagt der bayerische Ministerpräsident und fügt an: "Wir tragen immer gemeinsam die Verantwortung." Nun gelte es, den Blick nach vorne zu richten und eine Regierung nach dem Ende der Amtszeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu bilden. "Ich finde schon, dass es nach diesen 16 Jahren ein Bedürfnis vieler Menschen nach Veränderung gibt."

26.9.2021 • 21:01 Uhr

Hochrechnung, Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, 20.58 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern bleibt die SPD laut laut der Hochrechnung von infratest dimap mit 39,2 Prozent stärkste Kraft und verbessert das Ergebnis von 2016 (30,6 Prozent) deutlich. Zweitstärkste Kraft wird die AfD mit 17,3 Prozent (2016: 20,8 Prozent). Danach folgt mit 14,0 Prozent die CDU (2016: 19,0 Prozent). Es folgen die Linkspartei mit 9,4 Prozent (2016: 13,2 Prozent). Die Grünen kommen mit 6,1 Prozent auf Platz 5 (2016: 4,8). Damit schaffen sie den Wiedereinzug in den Landtag. Auch die FDP zieht mit 5,8 Prozent wieder in den Landtag ein (2016: 3,0 Prozent).

26.9.2021 • 20:59 Uhr

FDP und Grüne wollen miteinander sprechen

FDP und Grünen wollen schon bald über künftige Koalitionsmöglichkeiten sprechen. FDP-Chef Christian Lindner sagt, dass es ratsam sein könnte, dass die Parteien, die gegen den Status-Quo gekämpft hätten, zuerst miteinander sprechen. Denn 75 Prozent der Menschen in Deutschland hätten nicht die Partei des künftigen Bundeskanzlers gewählt, erklärt er in der sogenannten Elefantenrunde der Spitzenkandidaten. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock bezeichnete es als "mehr als sinnvoll", wenn unterschiedliche Parteien jetzt in unterschiedlichen Konstellationen miteinander redeten. Die Logik, "da ist einer, der alle anderen anruft" tue dem nötigen Aufbruch in diesem Lande nicht gut. "Es geht nicht um den kleinsten gemeinsamen Nenner." Es geht darum, die Weichen für die Zukunft zu stellen. "Die Frage ist eine Generationengerechtigkeitsfrage."

26.9.2021 • 20:59 Uhr

Laschet: "Es braucht einen echten Neuanfang"

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet geht davon aus, dass nicht unbedingt die stärkste Partei den Kanzlerposten in der künftigen Regierung beanspruchen kann. "Nicht immer war die Partei auf eins auch die, die den Kanzler stellte", sagt er in der sogenannten Elefantenrunde der Spitzenkandidaten. Es brauche einen echten Neuanfang. Die große Aufgabe der demokratischen Parteien sei zu sehen, wo es die größten Gemeinsamkeiten gebe. Bei dem künftigen Bündnis gehe es nicht um eine "arithmetische Mehrheit" im Bundestag. "Ich wünsche mir eine Regierung, wo auch jeder Partner vorkommt, wo auch jeder sichtbar ist - keine Regierung, wo allein der Kanzler mit seinen Punkten glänzen kann", sagt Laschet. Unterschiedliche politische Positionen müssten so zusammengeführt werden, dass man "gerne" eine Koalition bilde. "Das war in der großen Koalition am Ende so nicht mehr der Fall."

26.9.2021 • 20:49 Uhr

Baerbock: Wahlergebnis nicht nur "Grund zur Freude"

Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, sieht das Wahlergebnis ihrer Partei zwiegespalten. "Das ist nicht nur Grund zur Freude", sagt Baerbock angesichts des verfehlten Wahlziels, stärkste Partei zu werden. Zugleich sei mit dem Zugewinn an Stimmen der "klare Auftrag verbunden, für eine Erneuerung in diesem Land zu sorgen". Die nächste Bundesregierung müsse eine Klimaregierung sein.

Zudem macht sie klar, dass sie zusammen mit ihrem Co-Bundesvorsitzenden Robert Habeck als Team in die Koalitionsverhandlungen gehen wird.

26.9.2021 • 20:49 Uhr

Söder: Abschneiden von Rot-Grün-Rot auch Misstrauensvotum für Scholz

CSU-Chef Markus Söder sieht in den vorläufigen Ergebnissen der Bundestagswahl ein Misstrauensvotum gegen den SPD-Spitzenkandidaten Olaf Scholz. Eine mögliche Koalition aus SPD, Linken und Grünen habe "eine Klatsche" bekommen, sagte Söder am Sonntagabend in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF. "Die Deutschen möchten nicht Rot-Rot-Grün." Dies sei indirekt auch ein Misstrauen gegen Scholz, weil er diese Idee favorisiert habe. Es brauche kein Bündnis des Gestern, sondern eine Idee, wie Deutschland stabil bleibe und man es erneuern könne.

26.9.2021 • 20:49 Uhr

Aiwanger richtet nach Wahlschlappe Blick auf Landtagswahlen

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat nach dem deutlichen Unterschreiten der Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl die kommenden Landtagswahlen für seine Partei in den Fokus gerückt. Die Freien Wähler sollten "jetzt in noch mehr Landesparlamente rein", schrieb er bei Twitter. Außerdem sollten sie ihre Strukturen stärken. Aiwanger hob hervor, dass die Freien Wähler mit mehr als zwei Prozent im Bund ihr Ergebnis im Vergleich zur Bundestagswahl mehr als verdoppelt hätten. Außerdem sei es ihnen gelungen, in Bayern über sechs Prozent zu holen.

Der stellvertretende bayerische Ministerpräsident, der in München mit der CSU eine Landesregierung führt, hatte den Einzug in den Bundestag zu seinem Ziel erklärt und die Freien Wähler auch als möglichen kommenden Koalitionspartner für eine bürgerliche Bundesregierung benannt.

26.9.2021 • 20:35 Uhr

Maaßen nach Auszählung der Hälfte der Wahlbezirke hinter SPD-Kandidat

Ex-Bundesverfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen (CDU) liegt bei der Bundestagswahl nach Auszählung der Hälfte der Wahlbezirke im Südthüringer Wahlkreis 196 hinter dem SPD-Kandidaten und Biathlon-Olympiasieger Frank Ullrich. Ullrich kam nach Auszählung von 268 von insgesamt 418 Wahlbezirken auf 31,1 Prozent der Stimmen. Maaßen lieferte sich zu diesem Zeitpunkt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Kandidaten der AfD, Jürgen Treutler: Maaßen lag bei diesem Auszählungsstand bei 23,3 Prozent, Treutler bei 23,9 Prozent.

26.9.2021 • 20:29 Uhr

SPD-Kanzlerkandidat Scholz für schnelle Regierungsbildung

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz rechnet mit einer schnellen Klärung der Koalitionsfrage nach der Bundestagswahl. "Das glaube ich, wird sich in kurzer Zeit klären", sagte er in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF. Scholz leitete aus den Zugewinnen der SPD und der knappen Überrundung der Union nach den Hochrechnungen einen Auftrag zur Regierungsbildung für die SPD ab. Das Votum der Bürgerinnen und Bürger sei "sehr eindeutig", sagte er. Die Balken bei der SPD seien nach oben gegangen, und in den Hochrechnungen liege die SPD vorn. "Das ist eine ermutigende Botschaft und - wie ich finde - auch ein sehr klarer Auftrag, jetzt dafür zu sorgen, dass wir eine gute, pragmatische Regierung für Deutschland zustande kriegen, die sich mit den wichtigsten Zukunftsaufgaben beschäftigt."

26.9.2021 • 20:21 Uhr

Wer darf die Regierung bilden?

"Es ist nicht so, dass nur der Wahlsieger eine Regierungskoalition bilden oder nur er als erster sondieren darf", erklärt ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam. Der Begriff "Auftrag zur Regierungsbildung" sei ein rein politischer Begriff, kein rechtlicher. Bräutigam erklärt weiter:

"Entscheidend ist am Ende allein, wer es schafft, für die Kanzlerwahl im Bundestag eine Mehrheit zu organisieren. Dafür macht der Bundespräsident dann später einen Vorschlag. Dabei wird er sich an den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen orientieren. Eine bestimmte Frist, bis wann es einen Vorschlag des Bundespräsidenten an den Bundestag geben muss, regelt das Grundgesetz nicht."

26.9.2021 • 20:16 Uhr

Hochrechnung, Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, 19.56 Uhr

In Mecklenburg-Vorpommern bleibt die SPD laut laut der Hochrechnung von infratest dimap mit 38,3 Prozent stärkste Kraft und verbessert das Ergebnis von 2016 (30,6 Prozent) deutlich. Zweitstärkste Kraft wird die AfD mit 18,0 Prozent (2016: 20,8 Prozent). Danach folgt mit 14,3 Prozent die CDU (2016: 19,0 Prozent). Es folgen die Linkspartei mit 9,7 Prozent (2016: 13,2 Prozent). Die Grünen kommen mit 6,7 Prozent auf Platz 5 (2016: 4,8). Damit schaffen sie den Wiedereinzug in den Landtag. Auch die FDP zieht mit 6,0 Prozent wieder in den Landtag ein (2016: 3,0 Prozent).

26.9.2021 • 20:12 Uhr

Bundestagswahl - Hochrechnung, 19.59 Uhr

Laut der aktuellen Hochrechung von infratest dimap landet die SPD mit 25,5 Prozent (2016: 20,5 Prozent) knapp vor der Union mit 24,5 Prozent (2016: 32,9 Prozent).

Auf Platz 3 landen mit 13,8 Prozent die Grünen (2017: 8,9 Prozent). Es folgt die FDP mit 11,7 Prozent (2017: 10,7 Prozent). Die AfD folgt mit 10,9 Prozent (2017: 12,6 Prozent). Um den Wiedereinzug in den Bundestag zittern müssen die Linken mit 5,0 Prozent (2017: 9,2 Prozent).

Jörg Schönenborn, ARD-Wahlstudio, mit der aktuellen Hochrechnung und Zahlen zur Wählerwanderung

tagesschau 20:00 Uhr, 26.9.2021

26.9.2021 • 20:09 Uhr

Abgeordnetenhaus Berlin, Hochrechnung, 20.00 Uhr

Die Grünen legen deutlich zu und werden in Berlin mit 22,9 Prozent knapp stärkste Kraft (2016: 15,2 Prozent). Die SPD wird laut Hochrechnung von infratest dimap mit 22,3 Prozent zweitstärkste Kraft (2016: 21,6 Prozent). Auf Platz 3 landet mit 15,4 Prozent die CDU (2016: 17,6 Prozent). Die Linke folgt mit 13,6 Prozent auf Platz 4 (2016: 15,6 Prozent). Die FDP kommt auf 7,6 Prozent (2016: 6,7 Prozent). Stimmverluste fährt mit 6,8 Prozent hingegen die AfD ein (2016: 14,2 Prozent).

26.9.2021 • 20:05 Uhr

Schwesig will in Mecklenburg-Vorpommern bleiben

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, zieht es nicht zurück in die Bundespolitik. Auf die Frage, ob sie nach ihrem Wahlsieg fünf Jahre in Schwerin bleiben wolle, sagte die SPD-Politikerin im ZDF: "Ja." Darauf könnten sich die Wähler verlassen.

26.9.2021 • 20:05 Uhr

Habeck hält Ampel-Bündnis genauso für möglich wie Jamaika-Koalition

Der Grünen-Ko-Vorsitzende Robert Habeck hat sich nach dem knappen Auswahl der Bundestagswahl sowohl für ein Ampel-Bündnis als auch für eine Jamaika-Koalition offen gezeigt. Ein Bündnis mit SPD und der FDP "kann gelingen, schließt aber Jamaika-Gespräche aber auch nicht aus", sagte er in der ARD.  Während ein Zweier-Bündnis mit den Sozialdemokraten aus seiner Sicht "reibungslos geklappt" hätte, sei es bei einem Dreier-Bündnis mit der FDP als zusätzlichem Partner deutlich komplizierter. Ein Ampel-Bündnis sei schließlich "nicht Rot-Grün mit ein bisschen gelbem Kitt", hob der Grünen-Chef hervor. Diese Konstellation müssten die Beteiligten "nochmal neu denken, neu verstehen".

Co-Parteivorsitzender der Grünen Robert Habeck: "Wir hatten andere Pläne, andere Vorstellungen, andere Chancen gehabt"

Bundestagswahl 2021 19:00 Uhr, 26.9.2021

26.9.2021 • 20:03 Uhr

Wahlpanne in Wuppertal: Falsche Stimmzettel ausgegeben

In Wuppertal ist es bei der Bundestagswahl zu einer Panne gekommen. Im Stimmbezirk 187 seien Stimmzettel des benachbarten Wahlkreises mit den falschen Direktkandidaten ausgegeben worden, sagte Kreiswahlleiter Johannes Slawig am Abend auf Anfrage. Es handele sich um 203 von 433 Stimmzetteln, bei denen die Erststimmen bereits für ungültig erklärt worden seien. In einem weiteren Stimmbezirk seien es sechs Stimmzettel gewesen. Die Ursache sei unklar.

Unglücklicherweise sei der Fehler bei der Ausgabe der Stimmzettel im Wahllokal nicht aufgefallen, sondern erst später. Sollte der Fehler mandatsrelevant werden, also das Ergebnis der Direktwahlen sehr knapp ausfallen, müsste in dem Stimmbezirk nachgewählt werden. Darüber werde der Wahlausschuss am kommenden Mittwoch entscheiden. "Radio Wuppertal" hatte zuerst berichtet.

26.9.2021 • 19:59 Uhr

Verzögerungen im Wahllokal: Berliner wählen noch weit nach 18 Uhr

Lange Schlangen bis zum Schluss: In Berlin warteten Wählerinnen und Wähler teilweise deutlich nach 18 Uhr immer noch darauf, um ihre Kreuze zu setzen. In einem Wahllokal im Bezirk Pankow hatten die Letzten gegen 18.45 Uhr ihre Stimmen abgegeben, in Reinickendorf standen gegen 19.00 Uhr noch bis zu 20 Menschen auf dem Gehweg vor einem Wahllokal. Im Wilmerdorf wurde an einer Stelle um 19.30 Uhr die letzte Stimme abgegeben. Wann die letzten Wahllokale die Türen schlossen, war unklar. Die Landeswahlleitung war dazu am Abend telefonisch nicht zu erreichen.

26.9.2021 • 19:57 Uhr

Abgeordnetenhaus Berlin, Erste Hochrechnung, 19.47 Uhr

Die Grünen legen deutlich zu und werden in Berlin mit 22,5 Prozent knapp stärkste Kraft (2016: 15,2 Prozent). Die SPD wird laut Prognose von infratest dimap mit 21,9 Prozent zweitstärkste Kraft (2016: 21,6 Prozent). Auf Platz 3 landet mit 16,1Prozent die CDU (2016: 17,6 Prozent). Die Linke folgt mit 14,2 Prozent auf Platz 4 (2016: 15,6 Prozent). Die FDP kommt auf 7,5 Prozent (2016: 6,7 Prozent). Stimmverluste fährt mit 6,8 Prozent hingegen die AfD ein (2016: 14,2 Prozent).

26.9.2021 • 19:57 Uhr

Zentralrat der Juden: Neue Regierung muss Extremismus bekämpfen

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, zeigt sich angesichts der ersten Hochrechnungen nach der Bundestagswahl erleichtert. "Die demokratiefeindlichen Kräfte haben keine Mehrheiten erhalten", sagte er in Berlin. Für die AfD sei sowohl bei den jüngsten Landtagswahlen als auch bei der Bundestagswahl ein Abwärtstrend zu erkennen. Dennoch müsse die künftige Regierung den Kampf gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus verstärken, forderte der Zentralrats-Präsident. Das voraussichtlich zweistellige Abschneiden der AfD im Bund und in Mecklenburg-Vorpommern sei "ein deutliches Signal". Schuster: "Es muss das Ziel aller Demokraten bleiben, die AfD aus dem Bundestag und aus allen Landesparlamenten zu verbannen."

26.9.2021 • 19:43 Uhr

Hochrechnung, 19.35 Uhr

Laut der dritten Hochrechung von infratest dimap landet die SPD mit 25,2 Prozent (2016: 20,5 Prozent) knapp vor der Union mit 24,6 Prozent (2016: 32,9 Prozent).

Auf Platz 3 landen mit 14,3 Prozent die Grünen (2017: 8,9 Prozent). Es folgt die FDP mit 11,6 Prozent (2017: 10,7 Prozent). Die AfD folgt mit 10,8 Prozent (2017: 12,6 Prozent). Um den Wiedereinzug in den Bundestag zittern müssen die Linken mit 5,0 Prozent (2017: 9,2 Prozent).

26.9.2021 • 19:41 Uhr

Parteigremien beraten über Wahlausgang

Am Montag beraten die Führungsgremien der Parteien über den Ausgang der Bundestagswahl und der Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Zudem präsentieren die Spitzenleute ihre Analyse vor der Presse. Als erstes äußern sich am Vormittag die Linke-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow und das Spitzenkandidatenduo Janine Wissler und Dietmar Bartsch (10.30 Uhr). Kurz darauf beginnt eine Pressekonferenz der SPD-Spitze (11.00 Uhr), die genaue Besetzung wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

Am Mittag treten die AfD-Spitzenkandidaten Alice Weidel und Tino Chrupalla gemeinsam mit Parteichef Jörg Meuthen vor die Presse (13.00 Uhr). Auch CDU-Chef und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet äußert sich (13.30). Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und ihr Ko-Parteivorsitzender Robert Habeck sprechen am Nachmittag (14.15 Uhr). Bei der FDP tagen die Gremien am Vormittag; eine Uhrzeit für die Pressekonferenz soll erst am Montag mitgeteilt werden.

26.9.2021 • 19:39 Uhr

Bartsch: "Unser Platz im Bundestag wird die Opposition sein"

Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch hat sich überzeugt gezeigt, dass die Linke erneut in den Bundestag einziehen wird und dabei die künftige Oppositionsrolle der Partei betont. "Ja, wir werden über fünf Prozent kommen, das ist überhaupt keine Frage und wir werden auch mehr als drei Direktmandate gewinnen. Das ist auch keine Frage", sagte er bei der Wahlparty der Linken in Berlin. Ein mögliches rot-grün-rotes Regierungsbündnis sieht er offensichtlich nicht mehr: "Unser Platz im Deutschen Bundestag wird die Opposition sein."

26.9.2021 • 19:33 Uhr

Söder strebt "bürgerliches Bündnis" an

CSU-Chef Markus Söder unterstützt Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet bei dem Versuch, eine Jamaika-Koalition zu bilden. "Meiner Meinung nach ist das eher eine Zusage für ein bürgerliches Bündnis", sagt er. Die SPD habe schon mehrere Tage zu früh gejubelt. Söder spricht von einer "Absage an eine rein linke Regierung".

An den historisch schlechten Zustimmungswerten seiner Partei habe er zu knabbern, kann ihnen aber dennoch Positives abgewinnen. "Unser Ergebnis in Bayern gefällt uns nicht, ganz im Gegenteil, es ist kein zufriedenstellendes Ergebnis", sagte er in Berlin. "Aber es liegt doch deutlich über dem Bundesergebnis und ist zumi

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