Container umgestürzt: Nach Beben steht Hafen von Iskenderun in ...
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Schwarzer Qualm liegt über dem Hafen der Mittelmeerstadt Iskenderun. Infolge des schweren Erdbebens in der Südtürkei stürzen Container um und fangen aus ungeklärten Gründen Feuer. Auch an Tag zwei nach dem Unglück sind die Flammen nicht unter Kontrolle.
Nach dem schweren Erdbeben ist am Hafen der südtürkischen Stadt Iskenderun ein Großbrand ausgebrochen, der auch am Tag nach dem Unglück noch nicht unter Kontrolle ist. Auf aktuellen Bildern sind brennende Container zu sehen. Schwarzer Qualm steigt über dem Hafen in den Himmel.
Die Zeitung "Hürriyet" berichtete, der Brand sei aus noch ungeklärten Gründen ausgebrochen. Container seien umgestürzt und hätten Feuer gefangen. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, ein Schiff der Küstenwache helfe dabei, den Brand zu löschen.
Iskenderun ist ein wichtiger Umschlagplatz der Türkei für Getreide, Tabak und Zitrusfrüchte. Die Hafenstadt liegt nur wenige Kilometer vom Epizentrum der schweren Erdbeben vom Vortag nahe der südtürkischen Stadt Gaziantep entfernt. Nach bisherigem Stand starben bei dem Beben in der Nacht zu Montag mehr als 5000 Menschen. Wie die örtlichen Behörden mitteilten, wurden in der Türkei mittlerweile 3419 Todesopfer gefunden.
Im Nachbarland Syrien zählten Behörden und Rettungskräfte in den von der Regierung in Damaskus kontrollierten Gebieten und in Territorien unter der Kontrolle von Rebellen insgesamt 1602 Todesopfer.
Das Erdbeben der Stärke 7,8 hatte das türkisch-syrische Grenzgebiet am frühen Montagmorgen getroffen. In den Stunden danach wurde die Region von mehr als 50 Nachbeben erschüttert. Eines von ihnen hatte die Stärke 7,5.